Liebe Gemeindemitglieder,

Corona treibt die Digitalisierung voran, auch in der Kirche. Youtube, Zoom, Units Messenger  Instagram - um nur einige zu nennen - „helfen“ uns im
Corona-Zeitalter Kontakte und Freundschaften aufrecht zu erhalten. Auch andere diverse Unterhaltungen und Besprechungen können so abgehalten werden. Schulunterricht findet fast wie selbstverständlich über den PC statt ... alles vor 10 Jahren undenkbar. Vor allem die jüngere Generation kannte das ja schon, aber viele von uns mussten sich dieses digitale Wissen erst aneignen und lernen um nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten zu werden.

 

Auch in unserem Ältestenrat mussten wir umdenken und unsere Meetings über Zoom abhalten - was super geklappt hat und uns darin bestärkte online Gottesdienste zu „produzieren“ - die Resonanz darauf war wirklich toll und kam gut an. Ein gutes Beispiel dafür wie Jung und Alt im Ältestenkreis sich super ergänzen und zusammen wirken können.

Auch der Konfirmandenunterricht profitierte von der Digitalisierung...so kann der Konfi Unterricht online stattfinden und man wird kreativ im Finden von Quizspielen rund ums Kirchenjahr und virtuellen Spielereien um den jungen Konfis den Unterricht so interessant wie möglich zu gestalten.

Da wir nicht wissen, was an Ostern sein wird, haben wir für das Osterfest wieder verschiedene „interaktive“ Osterausstellungen mit Stationen vor jeder Kirche geplant. Wir planen das auch weiterhin für die Kirche in Wasser, obwohl leider der Kirchenvorplatz und die Grünanlage rund um die Kirche erst kürzlich „Opfer“ von Vandalen wurde, die die Blumenbeete zerstörten, Dekoration aus den Töpfen rissen, Kirchenblätter umherwarfen und Essensreste entsorgten....sehr traurig, wenn man das alles so vorfindet. Wir feiern sicherheitshalber unsere Gottesdienste alle draußen, auch an Ostern - wenn die Inzidenzwerte dies zulassen. Unser Hygienekonzept hat sich bewährt und wir sind mittlerweile gut organisiert, um sichere Gottesdienste für Sie anbieten zu können. Bei der letzten Sitzung haben wir uns auch darauf geeinigt, keine Feier des Abendmahls im Gottesdienst anzubieten. Falls jemand doch gerne das Abendmahl feiern möchte, kann er sich im Pfarramt melden. Es werden dann bei Bedarf kleine Abendmahlsfeiern durchgeführt.

Auf viele Einschnitte könnten wir ja derzeit alle gerne verzichten, trotzdem sind wir sehr dankbar, dass wir unsere Gemeindearbeit mit soviel Zuspruch und Resonanz aufrecht erhalten können. „Digital“ ersetzt halt nicht das direkte Miteinander, aber es hilft diese Zeit durchzustehen. Halten Sie durch, geben Sie nicht auf! Sollte Ihnen die Decke auf den Kopf fallen, dann greifen Sie zum guten alten Telefon und suchen Sie das Gespräch mit Menschen - auch gerne mit uns.

Ihre Claudia Körner für den Ältestenrat der Gemeinde