Zuerst einmal möchte ich Sie in einer nicht gerade leichten Zeit herzlich grüßen und Ihnen Gottes Segen zusprechen. Segen ist das „Unverfügbare“, wir können ihn nicht erarbeiten und auch nicht mit irgendwelchen Praktiken erzwingen. Segen zu geben ist Gottes ureigenes Handeln!
Ich habe den Eindruck, dass es derzeit an Segen allüberall mangelt. Wir erleben viel „Lebensfeindliches“, alles, was Leben verhindert, was uns einschränkt, was uns Angst macht, was Leiden hervorbringt. Deshalb vergeht kein Tag, an dem ich nicht für Sie Gott um Segen bitte! Ich sehe es als meine Aufgabe an, Sie in meine Gebete einzuschließen. Schon oft durfte ich auch erleben, wie Menschen im Gottesdienst oder bei einem Gespräch Tränen in den Augen hatten, weil sie spürten, dass sie von Gottes Segen berührt werden. Das ermutigt sehr, weiterzuarbeiten.

Was ich Ihnen hier geschrieben habe, ist nicht quasi ein „Goldrand“, den man um das „Normale“, manchmal auch nicht so Schöne und Alltägliche herumdrapiert. Nein! Es ist das Wesentliche!

Gerade um das Wesentliche tun zu können, brauchen wir dennoch finanzielle Unterstützung, so profan das auch ist! Auch in diesem Jahr wieder. Sie werden es von vielen hören, dass dies kein leichtes Jahr war. Aber wir wollen nicht klagen. Wir können in vielem dankbar sein. Manche haben es gesehen, dass wir in Windenreute den Vorplatz der Kirche neugestalten und deshalb in der Advents- und Weihnachtszeit eine Weihnachtskirche im Inneren für Sie vorbereiten. In Wasser wird wieder ein festlich geschmückter Vorplatz mit Lichterbaum Sie auf Weihnachten hinweisen. Ebenso in Kollmarsreute, wo wir für das nächste Jahr die Sanierungsmaßnahmen fest in den Blick genommen haben. Im Laufe des Februars soll es losgehen.

Dann planen wir mehr Angebote für alle, die ihr Berufsleben schon beendet haben. Die meisten sind noch unglaublich rüstig und haben noch viel Freude am Leben. Mit Ihnen zusammen wollen wir Gutes erleben.

Dürfen wir für all diese Bereiche unserer Arbeit wieder auf eine freiwillige Zuwendung und Spende von Ihnen hoffen? Jede noch so kleine Gabe wird uns helfen! Vielleicht haben Sie sogar das Bedürfnis, Ihrer Dankbarkeit für ein gutes Jahr in Gesundheit trotz der Pandemie Ausdruck zu verleihen. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man die Spuren des Segens entdecken kann.

Ich möchte mich bei Ihnen von ganzem Herzen bedanken und Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit, jeden Tag glückliche Momente und die Erfahrung des Segens Gottes wünschen.

Viele Grüße aus dem Pfarramt und vom Ältestenrat der Kreuzkirchengemeinde
Ihr Gemeindepfarrer Joachim Knab