Jesus ist von den Toten auferstanden! Die Osterbotschaft übersteigt unser intellektuelles Fassungsvermögen. Deshalb ist es gut, die biblischen Auferstehungsberichte in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen. Sie sind ein großer Schatz für unsere Seele.
Alle vier Evangelien deuten auf dasselbe Ereignis: Jesus von Nazareth, die Liebe Gottes in Person, der Gekreuzigte, Gestorbene und Begrabene – Jesus lebt! Gott hat ihn am dritten Tag aus den Toten auferweckt. Unsere Vernunft stößt an ihre Grenzen. Und doch ist dieses schier unglaubliche Geschehen das Ereignis aus der Antike, das am besten belegt ist.

Denn die Nachfolgerinnen und Nachfolger von Jesus haben weitergesagt, was sie mit dem auferstandenen Jesus erlebt haben. Sie haben es weiter gesagt trotz großer Widerstände und Einschüchterungsversuche. Und es wurde aufgeschrieben und genau abgeschrieben und in alle Sprachen der Erde übersetzt.
Maria von Magdala war die Erste, die den Auferstandenen gesehen hat. Das war ganz in der Nähe von dem Grab, in dem er begraben war. Noch erfüllt von der Trauer über Jesu schrecklichen Tod, hat sie ihn zuerst gar nicht erkannt und ihn für einen Gärtner gehalten. Da sprach Jesus sie an: „Maria!“ Und er gab ihr den Auftrag, seinen Jüngern Bescheid zu sagen, dass er lebe.
Wenig später sahen auch die Jünger Jesus selbst. Und auch wir können erfahren und im Herzen spüren: Jesus lebt! Deshalb: Frohe Ostern!

Reinhard Ellsel