ddachDie sogenannte "Staatsleistungen" an die großen Kirchen in Deutschland geraten immer wieder ins Gerede. Die Zahlungen, sie betragen insgesamt etwa 450 Millionen Euro im Jahr, haben ihre Grundlage darin, dass immer wieder in der Vergangenheit kirchliche Güter und Besitzungen enteignet bzw. verstaatlicht wurden.

Nur zwei Prozent der Einnahmen

In besonders großem Ausmaß geschah dies am Beginn des 19. Jahrhunderts, im sogenannten Reichsdeputationshauptschluss des Jahres 1803. Damals übernahmen die Landesherren zugleich die Verpflichtung, die Besoldung und Versorgung der Pfarrer - sofern erforderlich - sicherzustellen. Es handelt sich also um eine Art von Pachtersatzleistungen und nicht um irgendwelche Zusatzzahlungen, sie sind verfassungsrechtlich verbürgt. Die Staatsleistungen machen nur etwa zwei Prozent der gesamten kirchlichen Einnahmen aus. Im Grundgesetz und bereits gleichlautend in der Weimarer Reichsverfassung wird gefordert, dass die Staatsleistungen an die Kirchen gegen eine angemessene Entschädigung aufgehoben werden. Deswegen gibt es die Staatsleistungen wohl noch immer, denn der Staat scheut eine erhebliche Einmalleistung und zahlt lieber Jahr für Jahr weiter.

Auch öffentliche Aufgaben

Alle öffentliche Polemik, die Kirchen sollten von sich auch ersatzlos darauf verzichten, entbehrt jeder Grundlage. Das wäre so, als wenn ein Mieter (in diesem Fall der Staat) einem Besitzer (in diesem Fall den Kirchen) lange Miete zahlt und auf einmal behauptet, das Haus gehöre ihm, ohne das Haus kaufen zu wollen.
Die beiden großen Kirchen haben aber immer wieder zugesagt, dass sie zu Gesprächen über die Ablöse bereit sind. Bisher haben staatliche Stellen diesen "Ball" aber nicht aufgenommen. Achtung: Nicht zu den Staatsleistungen gehören Kostenerstattungen an die Kirchen für die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben, zum Beispiel den Betrieb von Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern. Solche Leistungen erhalten alle Wohlfahrtseinrichtungen, nicht nur die Kirchen.

Tageslosung vom 09.12.2019
Ihr sollt beim Richten nicht die Person ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist Gottes.
Wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.

Von Zeit zu Zeit scheint es, als hätte sich die Welt gegen einen verschworen. Ich spreche von diesen Zeiten, in denen eine schlechte Nachricht die andere jagt, in denen wir uns hilflos und allein gelassen fühlen. Wie gut wäre es dann, wenn jemand käme, mich an der Hand nähme, sich meine Sorgen anhörte, dabei an meiner Seite stünde und noch wichtiger, mit mir zusammen Lösungen suchte. Denn es sind nicht nur Worte allein, die die Macht haben Dinge zu ändern, sondern in gleicher Weise sind es Taten, die vonnöten sind, um Berg zu versetzen.

Dies gilt für kleinere Sorgen ebenso. Wer hat nicht schon diesen Wunsch nach Unterstützung verspürt. Sie müssen nur Offenheit und Mut zeigen um die ausgestreckte Hand, die Ihnen hier geboten wird zu ergreifen. In unserer Gemeinde haben wir mit Herrn Kummerer einen Mitarbeiter, der bereit ist seine Fähigkeiten und seine langjährige Erfahrung zum Beispiel bei der Telefonseelsorge einzubringen, um Ihnen zu helfen Höhen und Tiefen zu bewältigen. Bitte wenden Sie sich an uns. Wir geben Ihnen gerne die entsprechende Telefonnummer für ein helfendes Gespräch weiter.

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jes 50,10 (E)